ZTM Kurt Reichel, Hermeskeil

digital experience
17. September 2011
Zweifellos ist der Einsatz der CAD/CAM Technologie ein Meilenstein in der zahntechnischen Arbeitswelt. Alte Arbeitsschritte werden überflüssig, neue halten Einzug in unseren Alltag. Mitarbeiter müssen geschult und eingewiesen werden, neue Materialien werden in die Zahnärztliche Therapie einbezogen. So ist eine kalkulierbare rationelle somit auch wirtschaftliche Fertigung möglich. Durch den Einsatz von Mundscannern ist bereits jetzt der digitale Abdruck Realität. Als Ergebnis kann durch den Zahntechniker die Herstellung von Modellen durch CAM, Printern oder Rapid Prototyping durch die zugesandten Datensätzen auch über große Entfernungen erfolgen.
Es werden neue Materialien (Feldspatkeramik, Lithiumdisilikat, hochtransluzentes Cer- Zirkon) speziell für die CAD/CAM Technik entwickelt. Durch automatisch generierende Zahnformen wird das Schleifen von vollanatomischen Kronenformen vereinfacht. Es werden bessere Scanner, eine bessere Erfassung und somit eine bessere Auflösung und Passung ermöglicht. Verbesserte Prozessoren und Rechner ermöglichen das Zusammenführen von CT oder DVT Daten mit entsprechenden CAD/CAM Systemen. Dieses wird einen entscheidenden Einfluß auf die Implantatprothetik nehmen. Prothetische Rückwärtsplanungen werden somit möglich.
Besonders die Wiederherstellung der natürlichen Ästhetik nach Zahnverlust im Frontzahnbereich hat sich zu einer der größten Herausforderungen der ästhetischen Zahnheilkunde entwickelt. Die erfolgreiche Versorgung mit implantatgetragenen Restaurationen in dieser Region ist sehr schwierig und mit einem hohen Erfolgsrisiko gekoppelt. Die Ansprüche der Patienten sind im ästhetischen Bereich in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Das Argument, dass unschöne Bereiche aufgrund einer flachen Lachlinie nur wenig sichtbar wären, wird nicht mehr akzeptiert.
Diese Anforderungen können durch verbesserte Softwaregenerationen besser beherrscht werden. Letztendlich führt eine gesteigerte Produktivität und Qualität zu einer besseren Wirtschaftlichkeit, bei gleichem oder sinkendem Preis.
Vieles ist möglich und nichts ist unmöglich.

- Foto: ZTM Kurt Reichel
Curriculum vitae
Geboren: 21.11.1954 in Trier
Titel: Zahntechniker - Meister
Beruflicher Werdegang:
- 1969-1972 Ausbildung zum Zahntechniker
- 1972 Abschlußprüfung zum Zahntechniker
- 1972-1977 Tätigkeit als Zahntechniker in einem gewerblichen Labor
- 1977-1984 Tätigkeit als Zahntechniker in einem Praxislabor
- 1984 - 1985 Meisterprüfung in Trier (Jahrgangsbester)
- 1986 Gründung meines Dentallabors in Hermeskeil/Hunsrück
- Pilotanwender u. Referent der Fa. Sirona/Bensheim
- Vita Zahnfabrik/Bad Säckingen
- Seit 1990 Eigenes Fortbildungszentrum - aesthetik line Hermeskeil
- Seit 2001 CAD/CAM Anwender zertifizierter inLab Trainer
- Aktuell: beste Arbeit bei DGZI Curriculum Implantatprothetik
Referent bei nationalen und internationalen Fachkongressen
- Verschiedene Publikationen in:
- Dental Labor (Verlag Neuer Merkur)
- Teamwork Media
- Quintessenzverlage (USA, Japan, Portugal)
- DZW-Verlag
- Mitautor des Buches „Keramische Restaurations-Techniken
Mitgliedschaften:
- dental excellence
- Bensheimer Arbeitskreis
- FDZt
- DGZI
Kontakt und Info
FGZM
Fördergemeinschaft der Zahntechniker Meisterschule Berlin - Brandenburg e.V.
Kay Axthelm
Tel: 0049 (0)30 / 259 03 - 421
Teilnahmegebühren
Ohne Ermäßigung
90 Euro
Absolventen
75 Euro
Fördermitglieder
40 Euro
Meisterschüler
Azubis/Studenten
30 Euro
Nur Abendveranstaltung
25 Euro
Fortbildungspunkte*
Zahnärzte erhalten für diese Veranstaltung

*Die Punktevergabe erfolgt nach den Leitsätzen der BZÄK/DGZMK.

