Fördergemeinschaft der Zahntechniker Meisterschule Berlin - Brandenburg e.V.

Sie sind hier: Meisterausbildung > A bis Z der Meisterschule

A bis Z der Meisterschule

Gruppenarbeit im Modul 1

Absolvententreffen

Jährlich im September findet die Herbstfortbildung statt. Auf dieser Fortbildungsveranstaltung werden die Meisterprüfungsarbeiten des Jahres vorgestellt und Absolventen haben die Gelegenheit, Erfahrungen untereinander auszutauschen.

Anatomie

Ergänzend zum Anatomieunterricht besucht jeder Meisterkurs das Anatomische Institut der Charité. An Schädelpräparaten können anatomische Strukturen betrachtet und „begriffen“ werden.

Anmeldung

Bei Frau Joanny oder Herr Buder telefonisch, per Fax oder E-Mail möglich. Die Anmeldung erfolgt zunächst unverbindlich durch Aufnahme in die Warteliste. Die Kursteilnehmer werden ca. drei Monate vor Beginn des Meistervorbereitungslehrgangs angeschrieben.

Aufnahmetest

Es wird kein Aufnahmetest durchgeführt. In einem persönlichen Beratungsgespräch kann man sich über die Anforderungen der Ausbildung informieren lassen.

Bergfest

Zur Halbzeit der Meisterausbildung findet das Bergfest statt. Feiern stärkt das Gemeinschaftsgefühl und leitet die zweite Hälfte der Ausbildung ein. Das Bergfest wird oft von Firmen gesponsert.

Bibliothek

Die Meisterschüler können aus der Schulbibliothek (ca. 700 Bücher) kostenfrei Bücher zum Selbststudium ausleihen.

Bildungsurlaub

Bildungsurlaub bezeichnet den Rechtsanspruch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber ihren Arbeitgebern auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die Teilnahme an anerkannten oder als anerkannt geltenden Veranstaltungen, die der politischen Bildung und/oder der beruflichen Weiterbildung dienen.
Rechtsgrundlage ist das Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG). Der Bildungsurlaub beträgt 10 Arbeitstage innerhalb eines Zeitraumes von zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres haben einen Anspruch von 10 Arbeitstagen im Kalenderjahr.
Informationen zum Bildungsurlaubsgesetz finden Sie auf dieser Internetseite.
Bitte sprechen Sie uns vor Lehrgangsbeginn auf den Anerkennungsbescheid für Bildungsurlaub an.

Bücher

Die erforderlichen Schulbücher werden im Modul 0 vorgestellt und besprochen. Sammelbestellungen über die Schule helfen, Versandkosten zu sparen und Schulrabatte zu nutzen.

CAD/CAM

Die Meisterschule besitzt acht Scanner von sechs unterschiedlichen Anbietern und einen Sinterofen (siehe auch Geräteausstattung).
Im Modul 7 "Innovative Technologie" wird die Herstellung vollkeramischen Zahnersatzes mit Hilfe der CAD/CAM Technologie geschult.
Im Modul 12 "Brücke 2" ist es möglich, die Übungsarbeit im CAD/CAM Verfahren herzustellen.
Seit der Meisterprüfung 2009 können die Meisterschüler Meisterprüfungsarbeiten im CAD/CAM Verfahren herstellen. Der Einsatz der CAD/CAM Technologie ist allerdings abhängig von der Aufgabenstellung der Prüfung.

Computer

Mit Hilfe einer Dental - Abrechnungssoftware werden im Computerschulungsraum Rechnungen nach BEB und BEL II zu den Kursarbeiten erstellt. 
Im Unterricht erfolgt eine kleine Einweisung in das Softwareprogramm Word, die Erstellung von Formatvorlagen und die Dokumentengestaltung des Umsetzungskonzeptes und der Dokumentationsunterlagen (Bestandteile des Meisteprüfungsprojektes) werden geübt.
Im Meisterlabor steht ein Computer mit Internetanschluss zur Verfügung.

Einbettmassen

Viele Firmen stellen kostenlos Einbettmasse zur Verfügung. Vor der Prüfung sollte man sich ein Karton Einbettmasse zur Seite legen, damit man in der Prüfung keinen Chargenwechsel der Einbettmasse hat.

Einschreibegebühr

Zusätzlich zur schriftlichen und somit verbindlichen Anmeldeerklärung wird eine Einschreibegebühr von 50 € erhoben. Diese Einschreibegebühr wird später mit der Lehrgangsgebühr verrechnet. Daraufhin erhalten Sie umgehend ihre Anmeldebestätigung, mit der Sie schon vor Beginn der Meisterausbildung einen Antrag auf Meister-BaföG beim Amt für Ausbildungsförderung stellen können.
Siehe Warteliste, Lehrgangsgebühren

Essen

Im Hause befindet sich eine gut besuchte Kantine.

Fotos

Ein Schüler, der Medienwart, sammelt von den Meisterschülern alle aufgenommenen Fotos der gemeinsamen Schulzeit und stellt eine Sammlung für alle zusammen.

Fräsgeräte

Fräsgeräte der Firmen Degussa (F1, F2, F3), Bego und Schick (S3) sind vorhanden. Alle Fräsgeräte haben eine 3mm Spannzange.

Frässatz

Es gibt eine Empfehlung zur Auswahl des Frässatzes (wird im Modul 2 besprochen). Hier gilt: weniger ist mehr.

Gartenparty

In der Prüfungsvorbreitungszeit (Mai / Juni) lädt Burkhard Buder die Meisterschüler in sein Wochenendhaus zur Gartenparty ein.

Gemeinsam lernen

Der Klassenraum steht den Schülern zum gemeinsamen Lernen nach dem Unterricht zur Verfügung.

Gießgeräte

Geräte für alle gängigen Schmelz- und Gießverfahren sind vorhanden. Insgesamt stehen sieben verschiedene Gussgeräte zur Verfügung.

Gips

Dentalgipse werden von einigen Firmen kostenlos an Schüler abgegeben.

Goldlegierungen

Die Dentalfirmen gewähren den Meisterschülern günstige Konditionen für den Einkauf von Edelmetalllegierungen.

Gründungsjahr

Die Zahntechniker Meisterschule Berlin – Brandenburg wurde 1994 auf Beschluss der Zahntechniker Innung Berlin – Brandenburg und der Handwerkskammer Berlin gegründet. Gründungsvater und Leiter der Meisterschule bis 2004 war ZTM Dipl. Med. Päd. Klaus Reiche.

Implantate

Meisterprüfungsarbeiten in Kombination mit Implantaten wurden schon häufig in der Prüfung gefordert. Neu ist allerdings, dass nach der neuen Meisterprüfungsverordnung eine Teilaufgabe das Herstellen eines Einzelzahnimplantates mit vollkeramischer Restauration fordert.
Im Modul 9 "Implantate" wird intensiv die Implantattechnik geschult. Die erforderlichen Implantatteile werden von der Zahntechniker Meisterschule gestellt.
Im Modul 12 "Brücke 2" schulen wir Sie in der Herstellung eines Einzelzahnimplantates mit Hilfe der Presstechnik.

Innung

Innung und Meisterschule arbeiten eng zusammen. Angestellte der Zahntechniker Innung Berlin-Brandenburg stellen sich und die Arbeit der Innung vor.

Keramikmassen

Viele Dentalfirmen stellen ihre Keramikmassen den Meisterschülern als Probe zur Verfügung. Die Wahl der Aufbrennkeramik ist frei.

Keramiköfen

Es sind eine Vielzahl von Keramiköfen verschiedener Hersteller vorhanden.

KFO

Die wenigsten Zahntechniker stellen in der Praxis regelmäßig kieferorthopädische Geräte her. Das ist kein Problem! Wir unterrichten Sie in der Kieferorthopädie und bereiten Sie optimal auf die Meisterprüfung vor.

Klassenfahrt

Jeder Kurs fährt am Anfang der Meisterausbildung auf eine Klassenfahrt. Unterschiedliche Dentalfirmen werden besucht. Die berufliche Fortbildung und das persönliche Kennenlernen der Meisterschüler und der Meisterschullehrer stehen im Vordergrund.

Klassenkasse

Für gemeinsame Anschaffungen der Meisterschüler (z.B. Zentrierkegel oder Pins) gibt es eine vom Kassenwart verwaltete Klassenkasse.

Klassensprecher

Ein von der Meisterklasse gewählter Meisterschüler vertritt die Klasse, vermittelt zwischen Meisterschullehrer, Meisterschüler und Firmen.

Kündigung

Eine Kündigung des Schulungsvertrages bedarf der Schriftform. Erstmalig ist eine Kündigung mit einer Frist von 6 Wochen zum Ende der ersten 3 Monate nach Lehrgangbeginn möglich, danach beträgt die Kündigungsfrist 6 Wochen zum jeweils folgenden Quartalsende. Näheres entnehmen Sie bitte der Lehrgangsbroschüre.
PDF Lehrgangsbroschüre Meisterkurse Zahntechnik der HWK Berlin

Lagerraum

Die Schüler haben einen eigenen Lagerraum für Materialien.

Laserkurs

In Modul 2 werden die Meisterschüler im Bereich der Lasertechnologie ausgebildet. Im Anschluss an diesen Kursus erfolgt die Prüfung zum Laserschutzbeauftragten, mit diesem Nachweis können andere Personen an einem Lasergerät ausgebildet und angeleitet werden.

Lehrgangsgebühren

Die Zahlung der Lehrgangsgebühr ist vor Beginn des Lehrgangs fällig. Bei der Zahlung des Gesamtbetrages wird Skonto gewährt.
Eine Ratenzahlung von 5 bis 8 Raten (Teilzeit / Vollzeit) ist möglich. Die Raten des Tageslehrgangs werden monatlich bezahlt, die Raten für den Teilzeitlehrgang werden in Abstand von ca. 3 Monaten gezahlt.
Siehe Werbungskosten, Einschreibegebühr

Meisterbier

Nach der mündlichen Prüfung feiern Meisterschüler und Meisterschullehrer die bestandene / überstandene Meisterprüfung im Landauer, einem Berliner Restaurant. Gesponsert wird die Meisterbierfeier von der Firma Degudent.

Meisterfeier

Die Zentrale Meisterfeier der HWK Berlin und IHK Berlin findet im Oktober / November im Hotel Maritim Berlin statt. Zu dieser Feier werden allen Jungmeistern ihre Meisterbriefe überreicht.

Modernes Lernen und Lehren

In dem Theorieunterricht werden häufig Powerpointpräsentationen verwendet, um Lerninhalte bildlich darzustellen. Zu geeigneten Themen werden Gruppenarbeiten durchgeführt, damit die Meisterschüler selbstständig Zusammenhänge erkennen und diskutieren können. Der Anatomieunterricht wird durch den Besuch des anatomischen Instituts der Charité ergänzt. Im Werkstoffkundeunterricht werden Materialversuche durchgeführt.
Die Arbeitschritte zur Praxis werden an Hand von Fotos im Unterrichtsraum erklärt und besprochen, im praktischen Unterricht demonstriert.
Siehe auch Anatomie, Computer, Moodle

Moodle

Moodle ist eine von der Handwerkskammer Berlin zur Verfügung gestellte Kommunikations- und Lernplattform im Internet. Dieser geschützte Bereich steht für die Meisterschüler für die Dauer ihrer Ausbildung zur Verfügung.
Über Moodle können die Meisterschüler untereinander kommunizieren, Mitschriften und Termine austauschen. Teilweise werden Skipte des Unterrichts den Meisterschülern zur Verfügung gestellt. In kleinen Tests können die Meisterschüler ihr Wissen überprüfen.

Parkplätze

Parkplätze finden Sie auf dem Hof und in der Nähe der Meisterschule (keine Parkraumbewirtschaftung).

Praxisnähe

Welche Meisterstücke in der praktischen Prüfung gefordert sind, ist durch die Meisterprüfungsordnung geregelt. Daher ist das wichtigste Ziel der Meisterschule, die Lehrgangsteilnehmer optimal auf die Prüfung vorzubereiten.
Schon vor Inkraftreten neuen Meisterprüfungsverordnung hat die Meisterschule aktuelle Themen aufgenommen und die Meisterschüler auf den Laboralltag vorbereitet. Kurse zu Zahnformen, Schienentherapie, CAD / CAM, Vollkeramik, Implantologie und vieles mehr sollen und sollten die Meisterschüler auf die Praxis vorbereiten. 
Im Zuge Neuorienterung der Meisterprüfung wurde die Ausbildung um die Fächer Betriebsorganisation und Auftragsabwicklung ergänzt. Sie üben Arbeitsabläufe zu planen, Angebote zu kalkulieren und Rechnungen zu schreiben. Sie lernen wie ein zahntechnisches Labor gegründet wird, welche Betriebsabläufe geplant und organisiert werden müssen und wie Sie am Markt als Labor auftreten können.
Siehe auch Zukunftstechnologien, Computer

Prüfungsausschuss

In Berlin gibt es drei Meisterprüfungsausschüsse für das Zahntechnikerhandwerk. Die Mitglieder der Ausschüsse werden durch den Berliner Senat berufen. Die Prüfungsausschüsse sind mit Zahntechnikermeistern aus Berlin und Brandenburg besetzt.

Riegelkurs

In Modul 8 „Kombi 2 / Riegel“ wird die Herstellung individueller Riegel (Schwenk- und Schubriegel) geübt.

Schülergespräch

Während der zweiten Halbzeit der Meisterausbildung wird in einem persönlichen Gespräch das erste Halbjahr ausgewertet, Schwierigkeiten besprochen und Ziele sowie Schwerpunkte für die restliche Ausbildungszeit gelegt.

Dieses Angebot trifft hauptsächlich für Vollzeitschüler zu.
Haben Sie als Teilzeitschüler den Wunsch, ein persönliches Gespräch mit uns zu führen vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Sponsoren

Die Meisterausbildung wird von Dentalfirmen unterstützt. Unsere Partner schicken Referenten, unterstützen mit Material die Ausbildung, laden die Meisterschüler zu Firmenbesichtigungen und Vorträgen ein und sponsern Veranstaltungen wie Meisterbier, Bergfest oder die große Herbstfortbildung.

Stundenanzahl

Mit ca. 1.450 U-Std. im Tageslehrgang und ca. 1.100 U-Std. im Teilzeitlehrgang gewährleistet die Ausbildung an der Berliner Meisterschule eine intensive Vorbereitung auf die Zahntechniker Meisterprüfung. Damit erfüllen wir als eine der wenigen Schulen in Deutschlang die Anforderungen des VDZI (1470 U-Std.). Ungefähr 2/3 der Unterrichtsstunden sind für die praktische Ausbildung vorgesehen.

Theorietest

Während der Meisterschulzeit werden von den Lehrern schriftliche Tests oder auch Tests auf der Lernplattform Moodle angeboten, damit Sie ihren Wissensstand überprüfen können.
siehe auch Moodle

Totalprothese

Die Berlin wird in der Totalprothetik die Aufstellung nach TiF (= Totalprothese in Funktion) vermittelt. Modul 3 und 11 bereiten damit optimal auf die Meisterprüfung vor.

Videos

Den Meisterschülern steht ein Video-Archiv mit ca. 200 Kassetten und DVD´s zur Verfügung.

Warteliste

Die Anmeldung zum Meistervorbereitungslehrgang erfolgt unverbindlich. Ca. drei Monate vor Kursbeginn werden die Kursteilnehmer eingeladen und gebeten, die erste Rate bzw. die Einschreibegebühr zuzahlen. Mit Überweisung der Einschreibegebühr ist der Kurs gebucht. Die Ausbildungsplätze werden nach Anmeldedatum vergeben.
Bitte vergessen Sie nicht, bei einem Umzug Änderungen ihrer Anschrift oder ihrer Telefonnummer bekannt zu geben.

Werbungskosten

Die Lehrgangsgebühren, Fahrten zur Bildungsstätte, Verpflegungsmehraufwand, Material- und Werkzeugkosten können in der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten abgesetzt werden. Somit kann ein großer Anteil der im Jahr gezahlten Lohnsteuer zurückerstattet werden. Oft kommen damit mehrere Tausend Euro zurück ins Portemonnaie! Kosten wie Lehrgangsgebühren oder Edelmetallrechnung sollten in einkommensstarke Jahre entstehen, da man oftmals während der Meisterausbildung ein geringes oder gar kein Einkommen hat. Man kann nur soviel Lohnsteuer erstattet bekommen, wie man im Steuerjahr entrichtet hat.
Lassen Sie sich vom Lohnsteuerhilfeverein oder von einem Steuerberater beraten.

Wohngeld

Bei geringen Einkommen kann bei den Wohngeldstellen der Bezirksämter Wohngeld beantragt werden. Die Lehrgangsgebühren, Material- und Werkzeugkosten können einkommensmindernd als Werbungskosten mit angegeben werden.

Wohnungssituation

In Berlin ist ausreichend günstiger Wohnraum vorhanden.

Zertifizierte Ausbildung

Das Bildungs- und Technologiezentrum der Hankwerkskammer Berlin ist nach der DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Das bedeutet für unsere Kursteilnehmer geprüfte Qualität der Ausbildung, optimale Kundenberatung und -betreuung, stetige Weiterentwicklung der Bildungsstätte und des Kursangebotes. 

Zukunftstechnologien

Das Ziel der Zahntechniker Meisterschule ist nicht nur die Vorbereitung auf die Meisterprüfung, sondern auch einen Meister auszubilden, der über ein vielseitiges Wissen zu zahntechnischen Spezialthemen verfügt. Neben dem Modul 6 “Schienentherapie” organisiert die Meisterschule in Modul 7 “Innovative Technologien” verschiedene wechselnde Kurse zu aktuellen Themen (z.B. Vergleich verschiedener CAD/CAM-Systeme, Galvanotechnik, Presstechnik, Veneertechnik, Herstellung vom Sportmundschutz u.a.).

Kontakt und Info

BTZ

Bildungs- und Technologiezentrum
der HWK Berlin

Burkhard Buder

Tel: 0049 (0)30 / 259 03 - 421