Die Zulassung zur Meisterprüfung wird in der Geschäftsstelle der Meisterprüfungsausschüsse der Handwerkskammer Berlin beantragt.
Die Anmeldung zur jeweiligen Meisterprüfung sollte rechtzeitig (ca. 3 -4 Monate) vor der Prüfung in der Geschäftsstelle der Meisterprüfungsausschüsse erfolgen.
Die Reihenfolge, in der Sie die Prüfungsteile ablegen, ist nicht festgelegt. So können Sie z.B. Ihre Meisterausbildung mit Teil III beginnen, danach Teil I und II belegen und mit Teil IV abschließen.
Die Prüfungsgebühren betragen für:
Die Meisterprüfung Teil I findet 1mal jährlich im Juni/Juli im Bildungs- und Technologiezentrum statt. Der Status und die durchzuführenden Teilaufgaben werden Anfang Mai bekannt gegeben und eine Planung der Arbeiten unter Klausur durchgeführt. In einer ca. 6wöchigen Vorbereitungszeit werden die Prüfungsmodelle erstellt und die Prüfungsarbeiten geübt. Die Prüfung findet in den Laborräumen der Meisterschule statt und dauert 9 Tage, zu je 8 Stunden.
Der Teil I der Meisterprüfung umfasst ein Meisterprüfungsprojekt und ein darauf bezogenes Fachgespräch. Das Meisterprüfungsprojekt soll einem Kundenauftrag entsprechen. Die auftragsbezogenen Kundenanforderungen werden vom Meisterprüfungsausschuss festgelegt.
Das Meisterprüfungsprojekt umfasst zahntechnische Teilaufgaben, die jeweils aus Planungs-, Durchführungs- und Dokumentationsarbeiten bestehen.
Teilaufgaben des Meisterprüfungsprojektes:
Im September wird der Prüfling zum Fachgespräch mit den Prüfern eingeladen und die Prüfungsergebnisse bekannt gegeben.
Prozentuale Gewichtung der Prüfungsaufgaben Teil I:
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Meisterprüfungsprojekt: |
Fachgespräch: |
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Planung |
25 % |
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Praktische Arbeiten |
60 % |
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Dokumentation |
15 % |
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Meisterprüfungsprojekt gesamt: |
100 % |
Fachgespräch: |
100% |
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Gewichtung Meisterprüfungsprojekt: |
3 |
Gewichtung Fachgespäch: |
1 |
Ein Beispiel:
Ein Prüfling hat die Zahntechnischen Arbeiten sehr gut geplant (80 Punkte von 100), bei der Durchführung der Arbeiten war die Qualität durchschnittlich (65 Punkte von 100) und die Dokumentation der Arbeiten gelang auf Grund des Zeitmangels nicht so gut (51 Punkte von 100). Im Fachgespräch hatte er sehr großes Lampenfieber schaffte aber 75 Punkte von 100.
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Meisterprüfungsprojekt: |
Punkte |
Fachgespräch: |
Punkte |
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Planung |
80 von 100 |
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Praktische Arbeiten |
65 von 100 |
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Dokumentation |
51 von 100 |
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Gesamtpunktzahl Meisterprüfungsprojekt: |
67 von 100 |
Gesamtpunktzahl Fachgespräch: |
75 von 100 |
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Punkte bei Wichtung 3:1 |
201 |
Punkte bei Wichtung 3:1 |
75 |
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Gesamtpunktzahl Teil I: |
276 |
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Gesamtpunktzahl geteilt durch 4 |
69 |
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Gesamtnote: |
3 (befriedigend) |
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Die Meisterprüfung Teil II findet 1mal jährlich im April / Mai im Bildungs- und Technologiezentrum statt.
Die schriftliche Prüfung umfasst 3 Handlungsfelder:
In jedem Handlungsfeld wird mindestens eine fallorientierte Aufgabe bearbeitet. Die schriftliche Prüfung in jedem Handlungsfeld dauert 3 Stunden. Die Prüfung findet an 2 Tagen statt.
Die Prüfungsergebnisse werden, zusammen mit dem Fachgespräch und den Prüfungsergebnissen von Teil I, im September bekannt gegeben.

Mit dem Bestehen eines Prüfungsteils erhalten Sie ein Teilprüfungszeugnis.
Sind alle Prüfungsteile (Teil I - IV) bestanden, erhalten Sie ein Meisterprüfungszeugnis mit den Benotungen. Legen Sie statt Teil III eine Prüfung zum Technischen Fachwirt bzw. statt Teil IV eine AEVO-Prüfung ab, erscheint der Vermerk „befreit“.
Um Ihren Meisterbrief im Handwerksbetrieb werbewirksam präsentieren zu können, können Sie bei der Geschäftsstelle der Meisterprüfungsausschüsse einen Schmuckbrief bestellen. Für den Schmuckbrief wird eine Gebühr von 25 € erhoben.
Jährlich im Oktober / November findet die Zentrale Meisterfeier der HWK Berlin und der IHK Berlin statt. Zu diesem Anlass, zu dem Sie Freunde und Familie begleiten, wird Ihnen der Meisterbrief überreicht.
Auf der Herbstfortbildung der Fördergemeinschaft Zahntechniker Meisterschule werden die Meisterarbeiten vorgestellt und die beste Meisterarbeit ausgezeichnet.